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Schengen-Visa

Визовый стикер

Визовый стикер, © colourbox

25.04.2018 - Artikel

Aufenthalte von weniger als 90 Tagen pro Halbjahr in den Schengen-Staaten ohne Aufnahme eine Erwerbstätigkeit, auch Transit.


Für Kurzaufenthalte bis zu 90 Tagen pro Halbjahr (ohne Aufnahme einer Erwerbstätigkeit) gilt das „Schengener Abkommen“. Folgende Staaten wenden dieses Abkommen voll an: Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Spanien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Luxemburg, Norwegen, Niederlande, Portugal, Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Malta sowie die Schweiz und Lichtenstein.

Argentinische Staatsangehörige können sich zu touristischen Reisezwecken visafrei bis zu 90 Tage pro Halbjahr in den Schengener Staaten aufhalten (z. B. Besuch von Freunden/Familie/usw., Sprachkursen, Tourismus, Geschäftsreisen). Sie können die Binnengrenzen zwischen den Schengener Staaten ohne Kontrollen überschreiten. Zur Berechnung des Zeitraums gilt das Datum der ersten Einreise in den Schengen-Raum (Beispiel: Sie reisen am 19.02.2018 in die Schengener Staaten ein, d. h. an diesem Tag beginnt das für Sie maßgebliche Halbjahr, das am 18.08.2018 endet).

Wenn Sie eine andere Staatsangehörigkeit haben und nicht wissen, ob Sie ein Visum

benötigen, informieren Sie sich bitte auf folgender Homepage.

Für Kurzaufenthalte zu Reisezwecken bis zu 90 Tagen pro Halbjahr kann ein Schengen-Visum erteilt werden. Dieses erlaubt keine Erwerbstätigkeit, d. h. keine Arbeit und keine Praktika.

Das Visum ist bei der Vertretung des Staates zu beantragen, der nachweislich das Hauptziel der Reise ist. Sofern die Reise für einen gleichen Zeitraum in mehrere Schengen-Staaten führt, so ist das Visum bei der Vertretung des Schengener Staates zu beantragen, in den die Ersteinreise erfolgt.

Antragstellung

Die Antragstellung ist ausschließlich nach Vereinbarung eines Termins über das Online-Terminvergabesystem  möglich.

Telefonische Terminvereinbarung oder Anfragen per E-Mail sind nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass für jeden Antragsteller ein eigener Termin vereinbart werden muss. Wird eine mehrfache Termineintragung für dieselbe Person festgestellt, werden sämtliche Reservierungen gelöscht, ohne dass Sie benachrichtigt werden.

Da für alle visapflichtigen Staatsangehörigen die Pflicht zur Abgabe von Fingerabdrücken gilt, müssen die Antragsteller persönlich bei der Botschaft in Buenos Aires vorsprechen. Ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren, jedoch hat die Antragstellung in diesem Fall von beiden sorgeberechtigten Elternteilen unter Vorlage der Geburtsurkunde des Kindes (mit Apostille und offizieller deutscher Übersetzung sowie je zwei einfachen Kopien) und gültiger Ausweisdokumente der Eltern (und je zwei einfachen Kopien) zu erfolgen. Antragsteller im Alter von 12 bis 17 Jahren haben Ihre Anträge in Anwesenheit beider sorgeberechtigten Elternteile einzureichen.

Auch bei Einreichung vollständiger Unterlagen kann es im Einzelfall zu Nachforderungen kommen. In diesem Fall werden Sie durch die Botschaft informiert. Geben Sie daher in Ihren Anträgen bitte unbedingt Ihre vollständige Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse an!

Unvollständig eingereichte Anträge werden zurückgewiesen! Da unvollständige Anträge bei der Botschaft leider nicht angenommen werden können und daher – auch bei langer Anreise vom Heimatort – ein neuer Termin vereinbart werden muss, empfehlen wir die Vorprüfung durch den für Sie zuständigen Honorarkonsul um die Vollständigkeit der Unterlagen sicherzustellen. Hierfür wird eine Gebühr (Identitätsbestätigung) von 25,- EUR erhoben.

Gebühren

Gebühren sind in bar in argentinischen Pesos bei Antragstellung zu entrichten.

Wichtig nach Erhalt des Visums

Bitte prüfen Sie die Angaben auf dem Visum unmittelbar nach dessen Erhalt auf Richtigkeit. Insbesondere sollte der Beginn der Gültigkeit abgeglichen werden. Außerdem ist die korrekte Schreibweise des Vor- und Nachnamens zu kontrollieren.