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Argentinien: Politisches Porträt

15.10.2019 - Artikel

Argentinien ist eine föderale Präsidialdemokratie. Kennzeichnend ist die starke Stellung des Präsidenten, der gleichzeitig Regierungschef sowie Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Staatspräsident und Vizepräsident werden alle vier Jahre direkt vom Volk gewählt.

Argentinien ist als Bundesstaat in 23 Provinzen (größte ist die Provinz Buenos Aires mit etwa 17 Millionen Einwohnern) gegliedert, die von Gouverneuren geleitet werden. Hinzu kommt die Bundeshauptstadt Buenos Aires. Auf Bundesebene wie in den Provinzen gibt es eine eigenständige Gerichtsbarkeit, deren Schlussinstanz der Oberste Gerichtshof ist. Argentinien zählt 2.171 Gemeinden („municipios“) mit jeweils einem Bürgermeister an der Spitze.

Die argentinische Demokratie ist geprägt durch eine sehr aktive Zivilgesellschaft, größtenteils entsprungen aus dem Widerstand der letzten Militärdiktatur (1967-83). Die Medienlandschaft ist vielfältig, aber in den Händen weniger Medienkonzerne konzentriert.


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