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Agrar- und Ernährungswirtschaft

09.02.2021 - Artikel

Die Landwirtschaft spielt in Argentinien traditionell eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche Entwicklung. Rund 60 Prozent der gesamten Ausfuhren des Landes werden in der Landwirtschaft erzeugt.

Rinder werden von Gauchos zur Impfung getrieben
Foto: Rinder werden von Gauchos zur Impfung getrieben© Ingrid Bargmann

Argentiniens Agrarsektor ist die wichtigste Wirtschaftskraft des Landes. Er spielt für die ökonomische Entwicklung des Landes eine Schlüsselrolle. Die landwirtschaftliche Nutzfläche Argentiniens beträgt 157 Mio. Hektar. Rein rechnerisch kann die argentinische Landwirtschaft mit ihrer Produktion gegenwärtig rund 400 Mio. Menschen ernähren. Damit hat Argentinien einen signifikanten Anteil an der Sicherung der Welternährung. Wichtigste Agrarprodukte sind Rindfleisch, Soja und Weizen. 

Die Landwirtschaft Argentiniens ist außerordentlich exportorientiert. Agrarrohstoffe und Nahrungsmittel dominieren den argentinischen Außenhandel und stellten 2019 rd. 60 % der gesamten Ausfuhren des Landes. Deutschland importierte 2019 für 568 Mio. EUR Güter der Agrar- und Ernährungswirtschaft aus Argentinien. Die wichtigsten Einfuhrprodukte aus Argentinien waren Fleisch, Ölfrüchte und –kuchen, Frischobst und Wein.

Weltweit rangiert Argentinien als zehntgrößter Agrarexporteur und ist nach Brasilien zweitgrößter Agrarnettoexporteur Lateinamerikas. Da die meisten Produkte auf US-Dollar Basis gehandelt werden, ist die Landwirtschaft auch die wichtigste Devisenquelle des Landes.

Argentinien und Deutschland unterhalten in den relevanten internationalen Gremien einen Dialog zu Fragen der Agrarpolitik und der Welternährung. Dazu gehört die jährlich im Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture veranstaltete „Berliner Agrarministerkonferenz“.

 

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